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Reisen mit Köpfchen

Reisen mit Köpfchen

Wie Erholung auch umweltfreundlicher geht und den Einheimischen helfen kann

Wenn wir in den Urlaub fahren denken wir natürlich zuerst an uns. Wir wollen uns entspannen, den Alltag vergessen oder fremde Kulturen in weit entfernten Ländern erkunden. Allerdings wird es in unserer Zeit immer wichtiger, in allen Lebensbereichen auch an unsere Umwelt und an Andere zu denken. Wer nachhaltig handeln will, muss aber keinesfalls ab heute nur noch Urlaub auf Balkonien machen.

Mit diesen Tipps und Tricks kannst du deinem nächsten Urlaub ein bisschen Tiefgang verleihen und gleichzeitig dir, der Umwelt und den Einheimischen in deinem Reiseland etwas Gutes tun.

1. "Warum in die Ferne schweifen?"

Ganz nach Goethe braucht es nicht immer eine lange Reise in weit entfernte Länder, damit sich das richtige Urlaubsgefühl einstellt. Es finden sich auch viele schöne Reiseziele in der näheren Umgebung. Vielleicht erkundest du den Nachbarort oder die nächstgelegene Großstadt. Sollte diese doch zu langweilig scheinen, dann tut es auch das Nachbarland und da haben wir in Deutschland ja immerhin neun Stück zur Auswahl. Ob beim Wandern in den Schweizer Alpen oder beim Städtetrip in Brüssel. Vielleicht liegt der perfekte Urlaub direkt vor deiner Tür.

2. Bye-Bye CO2

Wenn das Reiseziel in der Nähe liegt, kann man es auch leicht mit dem Auto oder der Bahn erreichen. Auf diese Weise lässt sich massenweise CO2 sparen. Denn im direkten Vergleich sind das die beiden umweltfreundlichsten Verkehrsmittel für Reisen. Das Flugzeug zu nehmen ist bequem und für eine Reise über 1.000 Kilometer lässt es sich auch nicht vermeiden, aber für kürzere Strecken geht es auch auf anderen Wegen. Außerdem muss eine Auto- oder Bahnfahrt nicht gleich Stress bedeuten, sie kann auch der Beginn einer erholsamen Zeit sein. Indem du zum Beispiel endlich mal das Buch liest, das du vor Ewigkeiten gekauft hast, in das neue Album des Lieblingskünstlers rein hörst oder einfach die Gedanken schweifen lässt.

3. Grüne Spuren im Sand

Auch wenn es zunächst bequemer scheint, sich vor Ort im Auto zu bewegen, ist es oft möglich, die Ausflugsziele entweder zu Fuß, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Fahrrad zu erreichen anstatt die Urlaubsluft mit CO2 zu verpesten.

Sich ohne Auto fortzubewegen ist aber nicht nur für die Umwelt gut, es kann auch für dich als Reisender von Vorteil sein: man ist näher am Alltagsleben, kommt schneller in Kontakt mit Einheimischen und die lästige Parkplatzsuche entfällt komplett.

4. Zu viel ist zu viel

Die Meisten achten zuhause bereits auf einen geringeren Wasserverbrauch. Behaltet euch das auch im Urlaub bei. Benutze deine Handtücher länger als 2 Tage, damit auch beim Waschen Wasser gespart werden kann.

Auch Klimaanlagen sind ein großes Problem. Denn sie verbrauchen Unmengen von Strom. Vielleicht kannst du die Benutzung nicht ganz vermeiden, aber alleine das Ausschalten, wenn du den Raum verlässt kann viel Strom sparen.

5. Der Laden um die Ecke

Anstatt jeden Tag im Hotelrestaurant Schnitzel und Pommes zu essen, solltest du in einheimischen Restaurants einkehren und die regionale Küche probieren. Vielleicht findest du so ein neues Lieblingsgericht und du kommst der Kultur viel näher. Souvenirs und Mitbringsel solltest du nur in kleinen Läden kaufen, damit die Geschäfte der Einheimischen und ihr Lebensunterhalt gesichert sind.

Außerdem hilft es den Menschen, die deine Reise vor Ort betreuen- Reinigungskräften, Busfahrern, Kellnern etc., wenn du ihnen das ein oder andere Mal ein Trinkgeld gibst. Denn gerade in der Tourismusbranche erhalten viele Mitarbeiter nur geringe Löhne und mit etwas Trinkgeld kannst du das ein wenig ausgleichen.

6. Als Weltenbummler die Welt verbessern

Und sollte es dich doch etwas weiter wegziehen und du möchtest Länder auf fremden Kontinenten bereisen, dann gibt es auch hierbei die Möglichkeit, nachhaltig zu handeln. Denn viele der vermeintlichen Traumreiseziele bieten für die Einheimischen nicht ansatzweise traumhafte Lebensbedingungen. Genau an der Stelle setzen ein paar Organisationen an und machen es möglich, Reisen und Helfen zu verbinden. Eine dieser Organisationen ist Fly & Help!

Reiner Meutsch, der Sohn eines erfolgreichen Westerwälder Busunternehmers, hat es sich zur Aufgabe gemacht, in Afrika, Südamerika und Asien Bildung und Erziehung zu fördern und so errichtet die von ihm gegründete Stiftung „Fly & Help“ schwerpunktmäßig neue Schulen in Entwicklungsländern.

Bisher konnten schon 137 Projekte rund um den Globus umgesetzt werden.

Beteiligen kann man sich entweder durch Spenden, die direkt bei den zu realisierenden Projekten landen, da Reiner Meutsch alle anfallenden Betriebskosten für Werbung etc. aus eigener Tasche bezahlt. Oder es gibt die Möglichkeit, über seine Websites Reisen nach Kenia, Peru, Indien, Ruanda und zu vielen anderen Zielen zu buchen, bei denen jeweils 50 € vom Reisepreis an seine Stiftung gehen. Außerdem ist es möglich, eine Reise in die Gebiete zu unternehmen, in denen die durch die Stiftung errichteten Schulen stehen und die Kinder vor Ort zu besuchen.

Wenn du auf den Geschmack gekommen bist und mit deiner nächsten Reise mehr bewegen willst, als nur deinen Koffer, dann informiere dich doch hier noch weiter:

Hinweis