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Balearen

Balearen

Schöne Landhotels und charakteristische Fincas – Die Balearen abseits vom Massentourismus

Wer die Balearen nur vom Hörensagen kennt, denkt zuallererst wohl an Mallorca, in absteigender Reihenfolge vielleicht an Ibiza, Menorca oder auch Formentera. „Malles“ Dominanz wird dabei landläufig begleitet von dem Vorurteil, die mit Abstand größte Insel der Balearen sei durch Bilder von wüsten „Ballermann“-Gelagen und überfüllten Stränden ausreichend beschrieben.

Wer allerdings mit Kennern der Inselgruppe spricht, hört oft genug von der Schönheit des Hinterlandes, wild-romantischen Berglandschaften, wunderschönen kleinen Orten oder einem Paradies für Wanderer. Mallorca oder Ibiza, ebenso verschrien als Party-Insel, können also in Wirklichkeit auch beschauliche Ziele für einen Urlaub voller Ruhe und Entspannung sein.

Zugegeben: Mallorca ist und bleibt Spaniens größte Tourismusregion mit beinah 300.000 Betten und zehn Millionen Besuchern jährlich. Doch abseits vom Massenbetrieb, der dem Ökosystem der wasserarmen Insel notgedrungen nicht eben zuträglich war und ist, hat sich in den vergangenen Jahren eine sanfte und verantwortungsvollere Art des Tourismus etabliert, wie sie auch auf den Nachbarinseln Mallorcas seit jeher existiert.

Kennzeichen individual-touristischer Angebote ist nicht zuletzt die wachsende Bedeutung von Landhotels und Fincas, wie man sie abseits der ausgetretenen Küstenpfade findet. Ein besonders schönes Beispiel auf Ibiza ist das Agroturismo Can Planells nahe dem fast 800 Jahre alten urtümlichen Dorf Sant Miquel de Balansat, wenige Kilometer von der Nordküste entfernt. Agroturismo, „Ferien auf dem Lande“, wie die etwas missverständliche deutsche Entsprechung lautet, hat hier nichts mit Vieh- und Ackergeruch zu tun. Das kleine Boutiquehotel mit insgesamt nur acht Doppelzimmern und Suiten steht für Landleben auf hohem Niveau. Vom Pool aus schweift der Blick über sanfte Hügelketten, die stilvolle Anlage strahlt echtes iberisches Flair aus und der Service weckt im besten Sinne des Wortes familiäre Gefühle.

Authentisches Guts-Ambiente bietet die Finca Alqueria Blanca in Buíola am Fuß des Tramuntana Gebirges im Nordwesten Mallorcas. Das 110 Jahre alte Jugendstilhaus war viele Jahrzehnte geprägt von Viehzucht und Ackerbau, bevor es luxuriös umgebaut und 2005 als Landhotel eröffnet wurde. Idyllisch gelegen ist das Anwesen von Pinien, Mandel- und Olivenbäumen umgeben und bei guter Sicht reicht der Panoramablick bis hinunter in die Bucht von Palma de Mallorca. Die original-möblierten Gemeinschaftsräume und der Speisesaal, die frühere Ölmühle des Gutes, machen den Aufenthalt zusätzlich zu einer Zeitreise ins frühe 20. Jahrhundert Mallorcas.

Dies sind nur zwei Beispiele, die zeigen, dass die Balearen mit ihren vielen schönen Landhotels und Fincas gut angekommen sind im Zeitalter des modernen Tourismus, der Achtung vor Natur, Umwelt und Tradition erfolgreich mit den Freuden des Reisens verbindet.

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